Verzinkung von Landmaschinen – Schutz vor Rost und Korrosion

Verzinkung von Landmaschinen – Schutz vor Rost und Korrosion

Landmaschinen sind täglich extremen Bedingungen ausgesetzt – Feuchtigkeit, Erde, Düngemittel und wechselnden Temperaturen. Diese Faktoren führen zu Korrosion, die die Lebensdauer, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Geräten stark beeinträchtigen kann.


Eine der effektivsten Methoden, um dem entgegenzuwirken, ist die Verzinkung. Sie bietet einen dauerhaften Schutz vor Rost und erhöht die Haltbarkeit von Rahmen, Anhängern, Pflügen oder Streumaschinen erheblich.


Wir erklären, warum die Verzinkung von Landmaschinen so wichtig ist, welche Verfahren es gibt und wie sich dieser Korrosionsschutz wirtschaftlich auszahlt.
Korrosion ist einer der größten Feinde metallischer Konstruktionen in der Landwirtschaft. Durch Feuchtigkeit, Düngemittel, Salz und mechanische Beschädigungen entstehen Roststellen, die sich schnell ausbreiten.


Folgen Korrosion:

  • Verminderte Stabilität tragender Teile
  • Höhere Wartungskosten
  • Sicherheitsrisiken im Betrieb
  • Geringerer Wiederverkaufswert Eine professionelle Verzinkung schützt die Maschine zuverlässig – selbst bei täglichem Außeneinsatz und Kontakt mit aggressiven Stoffen.
    Unter „Verzinkung“ versteht man das Aufbringen einer Zinkschicht auf Stahlteile. Das Zink schützt das Metall auf zwei Arten:
    Barrierewirkung: Die Zinkschicht verhindert den direkten Kontakt von Feuchtigkeit und Sauerstoff mit dem Stahl.
    Kathodischer Schutz: Selbst wenn die Oberfläche beschädigt wird, opfert sich das Zink elektrochemisch, um Rost am Stahl zu verhindern.
    Die wichtigsten Verzinkungsverfahren:
  • Feuerverzinkung (Stückverzinkung): Teile werden in geschmolzenes Zink getaucht – ideal für Rahmen, Fahrwerke, Träger.
  • Sendzimir-Verfahren: Kontinuierliche Verzinkung für Bleche.
  • Galvanische Verzinkung: Dünnere, dekorative Schichten – häufig für kleinere Komponenten.
    Vorteil: Feuerverzinkte Teile erreichen eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren – ohne aufwendige Nachbehandlung.
    Langlebigkeit – Schutzdauer bis zu mehreren Jahrzehnten – auch bei täglicher Beanspruchung.
    Wartungsarmut -Keine regelmäßige Nachlackierung nötig.
    Kosteneffizienz – Einmalige Investition – langfristig geringere Reparaturkosten.
    Umweltschutz – Längere Nutzungsdauer bedeutet weniger Ressourcenverbrauch.
    Optik und Wiederverkaufswert – Verzinkte Maschinen behalten länger ihr gepflegtes Aussehen.
    Die Verzinkung ist also nicht nur technischer, sondern auch wirtschaftlicher Korrosionsschutz.
    Viele Hersteller setzen traditionell auf Lack oder Pulverbeschichtung. Doch diese Verfahren bieten nur begrenzten Schutz – besonders bei mechanischen Beschädigungen.
    Fazit: Eine Feuerverzinkung amortisiert sich bereits nach wenigen Jahren durch geringere Wartungs- und Ersatzteilkosten.
    Verzinkte Komponenten finden sich heute in nahezu allen Maschinenbereichen:
  • Rahmen und Fahrwerke von Anhängern und Streuern
  • Kipper, Frontlader und Transportplattformen
  • Pflüge, Eggen und Saatmaschinen
  • Tank- und Düngemittelanlagen
    Viele Hersteller bieten inzwischen vollständig feuerverzinkte Maschinenrahmen an, um die Lebensdauer deutlich zu verlängern und Garantien zu erweitern.
    Neben der Haltbarkeit überzeugt die Verzinkung auch in Bezug auf Nachhaltigkeit:
  • Längere Lebensdauer ist weniger Rohstoffverbrauch
  • Reduzierte Umweltbelastung durch weniger Ersatzteile
  • 100 % recycelbares Zink
    Damit erfüllt die Verzinkung die Anforderungen der modernen Landwirtschaft: wirtschaftlich, ökologisch und langlebig.
    Die Verzinkung von Landmaschinen ist heute ein zentraler Bestandteil moderner Agrartechnik.
    Sie schützt zuverlässig vor Korrosion, verlängert die Lebensdauer, reduziert Betriebskosten und steigert den Wert der Maschine.

Landwirte und Hersteller, die auf Feuerverzinkung setzen, profitieren langfristig von robusteren, nachhaltigen und wirtschaftlicheren Lösungen.